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Die Cosentino Gruppe konnte im Jahr 2017 wieder ein Rekordergebnis in Höhe von 901 Millionen Euro Umsatz, 128 Millionen Euro EBITDA und 57 Millionen Euro Gewinn erwirtschaften

Die spanische Cosentino Gruppe, Weltmarktführer in der Produktion und im Vertrieb von innovativen Oberflächen für Architektur und Design, stärkt weiterhin ihre wirtschaftliche und finanzielle Position sowie ihr Engagement für nachhaltiges Wachstum auf der Basis von Innovation, neuen Technologien und effizientem Management.

Ergebnisse und Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2017

Das multinationale Unternehmen schloss 2017 mit einem Gruppenumsatz von 901 Millionen Euro ab, was einer Steigerung von mehr als 8% gegenüber 2016 entspricht, negativ beeinflusst durch die Abwertung der Verkaufswährungen gegenüber dem Euro. Das Wachstum auf vergleichbarer Basis, d.h. unter Vereinheitlichung der Wechselkurse, betrug 10%, zurückzuführen vor allem auf  das starke Wachstum in einigen Märkten wie Europa, (+20%) und  Spanien/Portugal (+12%).

Was den wirtschaftlichen Erfolg betrifft, kann das Unternehmen einen EBITDA von 128 Millionen Euro ausweisen, was einem Wachstum von 10% entspricht, das allerdings auch stark durch den negativen Wechselkurs beeinflusst wird, was sich in relativen Zahlen sogar stärker als bei den oben erwähnten Verkaufszahlen auswirkt. Wenn man das Wachstum unter Berücksichtigung der vereinheitlichten Zahlen betrachtet, beträgt die Steigerung gegenüber dem Jahr 2016 sogar 19%. Diese Steigerung der Rentabilität ist auf die Absorption der Fixkosten zurückzuführen, die  ein Umsatzwachstum von 10% bewirken.

Die Kennziffer, die im letzten Geschäftsjahr die größte Steigerung erfahren hat, ist der Nettogewinn von 57 Millionen, was einen Zuwachs von 33% im Vergleich mit dem vorherigen Geschäftsjahr bedeutet.  Dies ist zum einen auf ein sehr positives Finanzergebnis zurückzuführen, zum anderen auf die finanziellen Absicherungen, die sich aus der Politik des Wechselkursrisikomanagements ableiten und die oben genannten negativen Auswirkungen auf das EBITDA mildern.

Investitionsplan 2016-2019

Von der geplanten Gesamtinvestitionssumme in Höhe von 380 Millionen Euro hat der Konzern bisher 52%, etwas weniger als 200 Millionen Euro, aufgewendet, wobei 70% für  Investitionen in die Produktivität ausgegeben wurden. Zu diesen Investitionen gehören der Bau und die Inbetriebnahme einer zweiten Fabrikanlage für Dekton® sowie die Entwicklung eines neuen vollautomatischen Logistikzentrums, das in den nächsten Monaten in Betrieb gehen wird.

Darüber hinaus konzentrierte sich die Cosentino Gruppe während des Geschäftsjahres 2017 auf die Automatisierung und Robotisierung der bereits bestehenden Fabriken, um eine Diversifizierung der Produkte sowie deren schnellere und flexiblere Herstellung zu garantieren. Auch im Bereich Umweltmanagement wurden Verbesserungen vorgenommen, um der Verpflichtung zur Nachhaltigkeit gerecht zu werden. Alle diese Investitionen wurden im großen Industriepark von Cosentino in Cantoria (Almería, Spanien) getätigt, der auch der Firmenhauptsitz ist und sich über eine Fläche von mehr als 2,3 Mio. m2 erstreckt.

Internationale Expansion und Schaffung neuer Arbeitsplätze

Der Konzern setzt weiter auf geographische Expansion und Internationalisierung. 2017 wurden sieben weitere Cosentino Centersin den USA, Kanada, Israel, Singapur, Südafrika, Polen und Saudi Arabien eröffnet. Außerdem wurden zwei spektakuläre „Cosentino City“ Showrooms im Herzen der wichtigsten Städte der Welt eingeweiht, einer davon befindet sich in Madrid und ist der erste, über den die Gruppe in Spanien verfügt.

Dank dieser Neueröffnung schloß das Unternehmen das Geschäftsjahr 2017 mit 140 Geschäftsstellen, verteilt auf 32 Länder in fünf Kontinenten, ab. Auch für die nächsten drei Jahre hat das Unternehmen einen ehrgeizigen Wachstumsplan, der bis zu 30 neue Verkaufsstellen, sowohl Centers (full-service Lagerhallen) sowie City´s (Showroom) vorsieht und damit den erst unlängst definierten Firmenleitsatz „Personen durch innovative Räume inspirieren“, widerspiegelt.

Die zuvor erwähnten Investitionen sowohl in Produktionsstätten als auch in Verkaufs- und Logistikzentren wurden durch eine Mischfinanzierung  zwischen Eigenmitteln und Fremdmitteln (im vergangenen Jahr wurden 9% mehr aufgenommen, das entspricht ca. 20 Mio. Euro) finanziert. Eine positive Entwicklung hat auch die Verschuldung des Unternehmens genommen und liegt derzeit bei einer Ratio von 1,5 gemessen am Verhältnis Nettoverschuldung  und EBITDA.

So wie auch in vergangenen Geschäftsjahren gingen industrielles und kommerzielles Wachstum mit einem starken Beschäftigungswachstum einher, sodass die Gesamtzahl der Mitarbeiter des Konzerns Ende 2017 weltweit bereits über 4.000 beträgt. Cosentino konnte im vergangenen Jahr 340 neue Arbeitsplätze schaffen, die Hälfte davon in Spanien. Diese Anzahl kommt zu den 300  Mitarbeitern hinzu, die der Konzern bereits 2016 weltweit anstellen konnte.

Abschließend stellt sich das Unternehmen den Herausforderungen der kommenden Jahre mit Hilfe des aktualisierten Strategieplans 2018-2020. Dieser Strategieplan sieht die Beschleunigung des Investitionsrhythmus vor, indem das Unternehmen weiter auf die Digitalisierung und die neuen Technologien sowohl für die Produktion als auch für den Verkauf setzt, immer mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit und Marktführung weiter auszubauen, ohne das Prinzip der Nachhaltigkeit aus dem Auge zu verlieren. Währenddessen wird der Investitionsplan weiterverfolgt, der mit speziellem Fokus auf Innovation und Produktentwicklung sowie auf Automatisierung und Robotisierung in seine letzte Etappe eintritt .

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